Daten sind ein Vermögenswert

Wie lässt sich WhatsApp begrenzt nutzen?

WhatsApp ist erfolgreich, weil es einfach ist und erst nachträglich für mehr Sicherheit und Datenschutz gesorgt hat. Nachrichten werden verschlüsselt transportiert, man kann den Zugriff auf die persönlichen Daten begrenzen und den Zugang durch eine 6-stellige Nummer schützen - aber wer macht sich die Mühe. WhatsApp begrenzen.png
Facebook hat in Europa kein Recht zur Auswertung der Metadaten, somit scheint das Risiko vertretbar zu sein. Man muss nur aufpassen, dass man nicht auf einen Link klickt, der auf eine gefährliche Seite führt.

Für den DIGI ist WhatsApp ein austauschbares Transportmittel

Um Nachrichten zu empfangen braucht man WhatsApp nicht alles zu erlauben und kann die Berechtigungen jederzeit ändern. Android: Einstellungen → Anwendungen → WhatsApp → Anwendungsinfo → Berechtigungen antippen. Dann sieht man die App-Berechtigungen und kann sie mit den Schiebereglern ein oder ausschalten.

WhatsApp mit Einschränkungen installieren

Man muss zwar seine Telefonnummer preisgeben, aber nicht dauerhaft den Zugriff auf SMS erlauben, denn der Code um die Nummer zu bestätigen lässt sich auch manuell eingeben.
Man braucht auch kein Backup auf Google Drive, wenn man die Nachrichten über den DIGI weiterverarbeitet und vielleicht genügt den Sendern ein Spitzname und ein Avatar, für den man kurz den Zugriff auf die Bilder erlaubt, um Irrläufer zu vermeiden.

Der Sender trägt die volle Verantwortung

Um Nachrichten senden zu können, muss WhatsApp aber auf die Kontakte zugreifen können. Das gleiche gilt für die Nutzung von Broadcast Listen und Chat Gruppen.

Empfänger kann eingehende Nachrichten verarbeiten

Menü mit den drei vertikalen Punkten in der rechten oberen Ecke vom Chat auf Mehr → Chat per E-Mail senden. Das ist eine Funktion zum sichern des Chatverlaufs.
Aber dazu muss der Zugriff auf den Speicher erlaubt werden. Trotzdem werden die Medien weggelassen, wenn der Sender sie schon gelöscht und der Empfänger sie nicht gesichert hat.

Web App kann zum Lesen benutzt werden

WhatsApp braucht Zugang zur Kamera um die Web-App den QR Code scannen zu können web.whatsapp.com. Den kann man danach wieder ausschalten.
Ohne Zugang zu Kontakten, kann man zwar eine Gruppe erzeugen, aber sie scheint nicht gespeichert zu werden. Es werden keine Kontakte gefunden, weder über den Namen und über die Telefonnummer, wenn man den Zugang zu den Kontakten auf dem Smartphone verweigert.
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Verifizierung in zwei Schritten

Unbequem, kein Authenticator, aber besser als nichts und wichtig.
Ohne Berechtigungen eingeschaltet zu haben, kann man mit der mobilen App nur Nachrichten empfangen. Aber mit der Web App kann man alles machen, bis auf neue Leute kontaktieren. Die Initiative muss also von einem Nutzer ausgehen, der seine Kontakte für WhatsApp freigegeben hat.  Screenshot 2017-04-17 at 02.20.39 - Display 2.png

WhatsApp im mobilen Browser

Die Web-App wird den QR Code autorisiert. Man macht davon mit dem Smartphone einen Screenshot, schickt den per Mail an den PC und scannt das Bild von dessen Bildschirm. Man muss sich dann entscheiden in welchem Browser man WhatsApp verwenden will.

Sprachnachrichten

Wenn man eine Nachricht mit einem Diktiergerät aufnimmt, kann man sie anhören, bevor man sie abschickt. Aber der Empfänger kann sie nur anhören, wenn sein Gerät das Format wiedergeben kann. Bei WhatsApp sind Aufnahme und Wiedergabe eingebaut, man kann aber nur löschen oder abschicken.
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