Wie filtern Sie Informationen von anderen?

Kann man auch Microsoft Word Dokumente automatisch bloggen?

Grundsätzlich ja. Denn mit Hilfe von Filestream können Sie die Dateien von ihrem PC oder Mac mit Google Drive synchronisieren. Mit Syncovery könnten Sie sogar ihre Google Dokumente in anderen Formaten auf dem Desktop speichern. Aber die Google Apps sind mit 2 Milliarden Nutzern nun mal Marktführer bei Office in der Cloud. Das zeigt sich zwar noch nicht, wenn sie mit der Desktop Version von Microsoft Word vergleichen (siehe Google Trends) wohl aber im Vergleich zu Microsoft 365 (siehe Google Trends). Keine Frage, die Google Trends Analyse bestätigt die Marktposition von Google nur, wenn man die entsprechende Kategorie wählt, denn die Analyse aller Kategorien zeigt ein anderes Bild (siehe Google Trends). Trotzdem stimmt die Analyse, denn sie wird von Statista bestätigt. Nur nicht in Deutschland, hier dominiert MS Office (siehe Statista und Office Software).

Warum sollten Sie Google Dokumente bloggen?

Ich würde es generell keinem Kanal oder System alleine überlassen, wen ich mit meinen Gedanken erreichen kann. Wenn Sie sich bisher auf  eine Plattform verlassen, um Ihr Geschäft mit Online-Medien und Online-Marketing zu verbinden, dann vergegenwärtigen Sie sich die Eskalation der Auseinandersetzung zwischen Facebook und Australien. Über Nacht haben die von Facebook gesperrten Plattformen 13% Traffic verloren (Quelle). Sie sollten also dazu übergehen Ereignisse wie den technologischen Wandel zu nutzen um zu wachsen. Je größer Unternehmen sind, mit denen Sie zusammenarbeiten, desto länger werden diese brauchen sich anzupassen.

 Je länger Sie auf diese warten, desto mehr Potential verlieren Sie. Und das unnötigerweise, denn meistens handelt es sich, wie in diesem Fall, um etablierte Techniken. Wenn Sie jetzt mit dem Bloggen beginnen, sind Sie mit Sicherheit kein Pionier mehr. Nur wenn Sie dazu die Google Dokumente wie in diesem Beitrag geschildert instrumentalisieren, dann machen sie etwas, dass sich erst nach und nach durchsetzen wird. Können Sie sich denken welchen Vorteil das hat? Suchen Sie doch mal in Ihrem Google Drive nach "bloggen" falls Sie diesen Beitrag als Google Dokument geöffnet hatten, während Sie in Ihrem Google Konto angemeldet waren. Glauben Sie, dass das mit Office 365 auch der Fall sein wird? Sie können es ja versuchen, dann sind Sie allerdings der Pionier und müssen noch weitere 4-5 Jahre Pionierarbeit leisten, während Sie mit einem kostenlosen Google Konto einfach nur dem Trend folgen und den Mainstream nutzen.

Übrigens, wenn Sie Sie mit ihren Beiträgen an die Themen der Massenmedien andocken, dann können Sie immer wieder auf den Traffic aufsatteln, den das allgemeine Interesse der Gesellschaft erzeugt. Unter anderem z.b. bei den Themen Ernährung, Klimawandel oder Klimakrise - wenn sich zu Ihrem Angebot ein Bezug herstellen lässt.

Warum sollten Sie die Beiträge im Team entwickeln?

Selbst wenn sich ihr Team nur in Form von Kommentaren an der Entwicklung von Beiträgen beteiligt,  das erlaubt eine vielfältige Art der Vernetzung. Es entsteht eine Verbindung, ein Connect mit dem Inhalt. Ich würde die Entscheidung was veröffentlicht wird deshalb nicht nur davon abhängig machen, was Sie selbst für richtig halten, sondern auch vom Feedback aus dem Kreis Ihrer Führungskräfte. Alles was Sie organisieren ist ein Prozess und zwar ein Entscheidungsprozess auf Führungskräfte Ebene.

Wenn Sie unbedingt eine positive Entscheidung haben wollen, dann macht es natürlich Sinn, wenn Sie schon mal exemplarisch zeigen wie andere Beiträge aussehen und welche Resonanz diese erzeugt haben.

Wie verarbeiten Sie das Feedback zu Ihren Beiträgen?

Sie können sich denken, dass ich genau das mit diesem Beitrag gemacht habe. Selbst wenn ich nur zu einem Aspekt ein Feedback bekomme, völlige Ablehnung oder kritische Fragen. Die Stichprobe liefert Kommentare und neue Einsichten. Um es kurz zu machen, immer mit Dankbarkeit und konstruktiv. Sonst macht es keinen Sinn um Feedback zu bitten. Wozu sollte ich den Inhalt verteidigen, es ist ja keine Dissertation.  Und da ich Spezialist für Digitalisierung bin und andere für Ernährung oder Desinfektion, ist es ein geben und nehmen. Ich lerne dadurch, das ich Feedback gebe, ja auch etwas. Es ist ein kostenloses Engagement auf Gegenseitigkeit. Eben online Teamwork. Es genügt eine Handvoll Leute die mit Ihnen zusammen ein Konzept entwickeln mit dem Sie Ihr Thema etablieren können. Etablieren bedeutet im übertragenen Sinne, dass dieses Bäumchen wächst. Und zwar egal welches Wetter ist. Und das drückt sich konkret dadurch aus, dass die Zahl der Zugriffe auf die geteilten Informationen auf allen Kanälen messbar zunimmt.

Aber Content entwickeln ist mit zu viel Aufwand verbunden, oder nicht?

Das muss nicht der Fall sein. Sie können auch einfach Material recherchieren, verlinken und Ihren Kommentar als Einleitung verwenden. Was Sie auf Social Media tun würden, einen Link zu teilen, das sollte doch auch Traffic für Ihr Angebot erzeugen, oder nicht? Warum nicht zuerst den Kommentar in einem Dokument formulieren, mit der Frage beginnen auf die Sie eine Antwort gefunden haben und dann statt in Social Media den Link auf die Beiträge Dritter direkt zu teilen, erst auf ihren Blog und Ihre Webseite verweisen.

So könne Sie zuerst Ihre Kunden und Partner "glücklich machen", gleichzeitig dafür sorgen, dass Sie in der Google Suche besser gefunden werden und Social Media verwenden um neue Kontakt zu machen. Und was spricht dagegen, diejenigen namentlich zu nennen, deren Feedback Sie neue Erkenntnisse verdanken, insbesondere wenn es Führungskräfte in Ihrem Unternehmen sind, auf deren Profil sie verlinken können. Wenn Sie wissen wollen wie Sie den Service auch für sich produktiv einsetzen können, hier klicken

Folgende Fragen beantworte ich im nächsten Beitrag:

  1. Es scheint alles mit allem vernetzt zu sein, wird das nicht zu chaotisch?
  2. Warum ist die Bündelung von Traffic so wichtig?
  3. Ist eine Mehrkanalstrategie nicht viel zu kompliziert für Einzelunternehmer?
  4. Aber wenn ich keine eigenen Beiträge verfassen kann, was mache ich dann?
  5. Warum lohnt es sich ständig neue Beiträge zu veröffentlichen?

Bild von Jesse Bridgewater auf Pixabay

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