Einzelkämpfer, Teamspieler und Zuschauer

War die Ablehnung von Facebook ein Fehler?

Laut Statista nutzen fast 1.2 Milliarden Menschen Facebook mobil, lassen somit bedenkenlos zu, dass ihre Web-Protokolle und Profile automatisch ausgewertet werden. Sobald man in einem Google Konto angemeldet ist, ist es dort übrigens genauso, nur dass man es bei Google in den Sicherheitseinstellungen ändern kann.
Wenn sich deswegen aber nur Datenschutzbeauftragte Sorgen machen, die im Marketing tätigen Unternehmer aber nicht, dann ist das ein Grund um einen Kompromiss zu finden.

Facebook naiv zu nutzen wäre ein Fehler

Wir haben seit 2012 mit Google Plus gelernt, wie Social Media funktioniert, denn Facebook bietet nicht die gleichen Möglichkeiten, um sich etwas eigenes aufzubauen. Bei Facebook durfte man damals niemanden kontaktieren, den man nicht kennt, bei Google Plus war das kein Problem. Und Berichte von Leuten, deren Konto gesperrt wurde, haben zusätzlich für Verunsicherung gesorgt. Denn wenn man sich etwas aufbaut, dann sollte es geschützt sein.
Crossposting oder Multiposting war immer im Hinterkopf. Nur wie, denn es kommt ja weniger darauf an was man postet, vielmehr kommt es auf die Interaktion an. Jetzt gehen wir auch mit anderen Sozialen Netzwerken an den Start, aber mit einem anderen Konzept. Denn wenn ein Thema wirklich für viele von Interesse ist, dann klappt die Verbreitung vielleicht auch ohne bei Facebook oder Google für Werbung bezahlen zu müssen - man muss nur für das Konto bezahlen.

Für Marketing 90% vom Budget einplanen

Wir pendeln zwischen Marketing und Entwicklung, weil wir erfahren haben, dass nur 10% vom Ertrag durch die Entwicklung von Dienstleistungen und Produkten erzielt wird, obwohl diese am Anfang 100% verschlingen. Wenn der Betrieb läuft oder die Herstellung, dann muss man 90% dessen, was die Kunden dafür bezahlen, muss für Marketing ausgeben.
Deshalb haben wir uns die Mühe gemacht um zu lernen wie Social Media funktioniert und mit Google Plus begonnen, weil es im Unterschied zu allen anderen Social Media Plattformen in ein eine ganzheitliche virtuelle Arbeitsumgebung integriert ist. Das merkt man sofort, wenn man sich nur einmal anmelden muss und kann dann alle Dienste nutzen.
Wir sind gescheitert als wir uns mit dem Chrome Browser im Inkognito Fenster über Facebook bei Instagram anmelden und Fotos hochladen wollten. Das geht offensichtlich nur mit der native App. Aber sobald wir nachvollziehen können, warum Instagram wichtig ist, finden wir auch dazu eine Lösung. Jetzt ist das nur ein einfaches Beispiel dafür, wie es wäre, wenn Instagram, Messenger und Facebook so integriert wären, wie die Google Apps.

Facebook & Messenger zur Anbahnung von Beziehungen

Vielleicht genügt es, wenn man Privates und Geschäftliches nur in der Phase der Anbahnung einer Beziehung über WhatsApp oder Facebook Messenger austauscht, mit den Inhalten, die auch in der realen Welt öffentlich mitgeteilt werden. Aber wie geht das, ohne das Facebook an alles dran kommt, wofür wir uns im Internet interessieren? Das haben wir ausprobiert und vielleicht funktioniert es ja für andere auch so wie für uns, über die Web Apps.
www.messenger.com und www.facebook.com kann man auch im mobilen Browser verwenden, mit Inkognito Tab + Desktopversion anfordernDas ist weniger komfortabel als die native Apps, dafür aber diskreter. Weil das Display am Tablet und Chromebook größer ist, funktioniert es dort natürlich besser. Aber spontan muss man ja bei Facebook nicht sein, nur präsent, oder?

Das eigentliche Zuhause ist die eigene Internetadresse

Zusammen mit dem bereits demonstrierten Crossposting kann man dadurch die eigene Domain als Zentrale verwenden und das was vertraulich bleiben soll, bleibt es dann auch. Strukturierte Kommunikation, durch Kommentare in Dokumenten wie diesem, und spontaner Austausch über Messaging, bis hin zu Marketing über Kommentare in Facebook, Google Plus, Twitter usw. ist dann alles im Paket enthalten. Einmal durchdacht und eingerichtet, dann läuft es automatisch nebenher.
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Eine Integrierte Zentrale ist produktiver
Für uns ist die Zentrale das eigene G Suite Konto. Es könnte vielleicht auch ein Office 365 Konto sein, wenn Microsoft schneller gewesen wäre, aber momentan sind Skype, LinkedIn und die typischen Office Funktionen noch nicht so ganzheitlich integriert und die Bedienung so einfach und schnell wie bei den Google Apps. Das liegt vielleicht auch an den Hürden die Android und iOS aufbauen, Windows ist eben nicht mehr das führende Betriebssystem.
Und wenn man mit einem Chromebook für 400 Euro und einem Smartphone für 5 Euro im Monat einfacher zurechtkommt, als mit einem PC für 800 Euro dann ist die Nutzung von G Suite schon eine Überlegung wert. Es ist leicht die Office Dateien in Google Drive zu importieren, zu synchronisieren und sich parallel zur gewohnten Arbeitsweise, mit dem Arbeiten in der Cloud vertraut zu machen. Von außen sieht es vielleicht so, als wenn Microsoft das bessern hinkriegt als Google, aber muss nicht so sein und kommt auf einen Versuch an.

Man muss die Leute aber dort abholen können wo sie sind

Das kann man gut über eine eigene Zentrale organisieren, wie wir über Beispiele wie diesen Text zeigen werden und für uns macht das Sinn, weil dadurch die Privatsphäre besser geschützt ist als wenn man die mobilen Apps von Facebook verwendet. Wer sich für diesen Text interessiert, der kann unmittelbar im Text Kommentare schreiben. Das geht mit keinem Blog. Für uns ist das strukturierte Kommunikation um gemeinsam an einer Sache zu arbeiten.
Wie sollte man sonst die Kontrolle über Daten behalten, die auf der einen Seite exklusiv sein sollen, aber auf der anderen Seite auch mit dem Team geteilt werden müssen. Und es sind nur diese exklusiven Daten die einen nachhaltigen Wert darstellen. Der Kreis der Autoren und Kommentatoren lässt sich durch einfache Einstellung der Freigaben auch auf bestimmte Personen begrenzen. Wenn diese auch eine G Suite Konto verwenden, bleibt die Kommunikation im Haus.

Was hätten Unternehmer im Marketing davon?

Wenn man im Marketing tätig ist, dann teilt man automatisch den Kuchen mit Facebook.  Das lässt sich nicht mehr vermeiden. Aber das Stück, dass sich Facebook abschneidet, lässt sich begrenzen. Wie das für Instagram funktionieren wird, bleibt vorerst offen. Bei der Nutzung von Facebook stehen wir zwar am Anfang, aber mit Google Plus haben wir seit 2012 Erfahrung gesammelt und werden für Facebook in 6-9 Monaten eine Zwischenbilanz ziehen.
Auf jeden Fall sind die Ergebnisse als virtueller Teamspieler in Google Plus ermutigend. Die Rollen sind fließend, das heißt, wer in social Media unterwegs ist, der ist Einzelkämpfer, Zuschauer und Teamspieler. Es ist faszinierend zu sehen wie sich Menschen gegenseitig helfen und sich im Hangout austauschen. Es ist sogar möglich, die einzelnen Plattformen so zu nutzen, das es egal ist ob Facebook Live oder YouTube Live verwendet werden um auf Sendung zu gehen. Diese Erfahrung hat uns in der Haltung bestärkt, dass es wichtig ist dafür zu sorgen, dass die wesentlichen Daten in einem Konto gespeichert werden, dass online Collaboration, Co-Authoring oder, wie wir es genannt haben, online Teamwork ermöglicht.

Internationale Expansion

Auch E-Mail Verkehr mit Menschen, die nicht die eigene Sprache sprechen ist problemlos möglich, weil Google Mail eine integrierte Übersetzungsfunktion hat die hervorragend funktioniert. Auf dieser Basis wird grenzüberschreitender Geschäftsaufbau für mehr Menschen machbar als bisher, man muss nur nachlesen oder sich zeigen lassen wie es geht und es dann tun.

Für Fragen und Anmerkungen zu diesem Text bitte hier klicken

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